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Z wischen Himmel und Erde.

Es begab sich zu einer Zeit, da noch Feen das Glück brachten und Magier das Schicksal formten. In einem wunderschönen Reich lebte ein kleiner Junge namens Horis bei Mutter und Vater in einem hölzernen Haus am Waldesrand. Eines Tages sollten sie Besuch bekommen vom Herrscher des Landes. Er war ein launischer und zorniger Tyrann. An diesem Tage war er besonders zornig, da er auf der Jagd kein einziges Tier als Trophäe sein eigen nennen konnte. Da beschuldigte er aus seiner Laune heraus den Vater des Diebstahls. Er habe alles Wild aus dem Walde gestohlen und somit verurteilte er ihn am Stricke zu hängen. Der Vater beteuerte immer und immer wieder seine Unschuld. Auf dem Wege zum Galgen sagte er wieder und wieder und wieder die Worte: "Das Holz, aus dem der Galgen gemacht ist, soll nie wieder Wachsen noch grünen!", "Das Holz, aus dem der Galgen gemacht ist, soll nie wieder Wachsen noch grünen!", "Das Holz, aus dem der Galgen gemacht ist, soll nie wieder wachsen noch grünen!" Das sollten auch seine letzten Worte gewesen sein bevor er starb. Kurz darauf ereignete sich wundersames. Der Wald des Herrschers verdunkelte sich, die Bäume vertrockneten und wurden dürre.
mond Da beschloss Horis sich auf den Weg zu machen und das Glück zu suchen. Die Mutter war traurig, dass ihr Horis fort ging, gab ihm aber ihren Segen mit auf den Weg. Er nahm all seinen Mut zusammen und ging in den dunklen Wald. Es stürmte und das vertrocknete Laub blies ihm ins Gesicht. Er kam zu einem mächtigen Baum und als er genauer schaute, war ein Spalt im Stamm. Natürlich zögerte Horis nicht und kletterte hinein. Im inneren des Baumes war es trocken und eine wunderschöne Blume blühte dort. Da dachte er wieder an sein Schicksal, dass ihn ereilt hatte und wurde traurig. Wo nur kann ich das Glück wieder finden, fragte er sich und eine Träne rollte über seine Wange auf die Blume herab.
Auf einmal erschien eine Fee. fee Sie lächelte Ihn an und sagte mit lieblicher und wärmender Stimme : "Sei nicht betrübt, kleiner Horis! Du willst das Glück finden? Dann darfst Du es nicht suchen. Du musst es erwarten, dann wird es Dich finden!" ...und verschwand. Der Sturm hatte aufgehört und Horis machte sich wieder auf seinen Weg. Den Wald hinter sich kam er an den Fuß eines Berges. Dort entdeckte er eine kleine Hütte. Er schlich sich näher. Seinen ganzen Mut zusammengenommen klopfte er schließlich an. Ein großer, grauhaariger, alter Mann öffnete. "Ich habe Dich schon erwartet Horis". "Du kannst bei mir in die Lehre gehen und das "Wort" lernen und begreifen denn ... "Am Anfang war das Wort"...
MagierMagie
Er lernte bei dem Meister und Zauberer alles über das Wort und er verstand, was du denkst, dass bist du und was du sagst, beschwörst du herauf. Nun wusste Horis was sein Vater damals im Wald getan hatte. Er hatte den Wald des tyrannischen Herrschers mit seinen Worten verflucht und der Herrscher hatte es mit seinen Taten auf sich gezogen... Horis bedankte sich bei dem Meister und Magier für seine Gunst. Er machte sich auf den Heimweg. Dort angekommen traf er im verdorrten Wald den Herrscher jammern und klagend. Horis sagte zu ihm : Herrscher höre meine Worte, das war von der üblen Sorte, was Du aus Bosheit und Neide hast getan, kommt im Himmel nicht gut an. Trotzdem will ich Dir vergeben, und auch der Wald hat wieder Segen. bäume
Fortan grünte der Wald wieder und der Herrscher verhielt sich freundlich und gütig zu seinen Leuten... und wenn sie nicht gestorben sind... na ja, wahrscheinlich leben sie heut nicht mehr. Aber wer weiß, vielleicht gibt es auch heute noch Feen und Magier. Darum sei steht´s aufmerksam! Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir uns nicht erklären können und dennoch sind sie da. Darum gib acht auf Deine Taten und Worte. Behandle jeden Menschen so, wie auch Du behandelt werden möchtest und suche nicht nach dem Glück, sondern erwarte es und es wird Dich finden!
          Sanduhr
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